Die Umsetzung der Energiewende ist keine leichte Aufgabe. Dennoch wird täglich offensichtlicher, dass erneuerbare Energien keine ideologische Wahl mehr sind, sondern ein Verteidigungssystem, um nicht weiter Spielball derer zu sein deren Interessen nicht die unseren sind. Welche zentrale systemische Rolle dabei der Wasserstoff spielt, konnten wir im Berliner Abgeordneten Haus darlegen. Dass Berlin prädestiniert ist eine Vorreiterrolle unter den europäischen Metropolen einzunehmen hat im Wesentlichen drei Gründe wie Jörg Buisset, Vorstandsvorsitzender von H2Berlin es dargelegt hat:
– Enorme Energieimporte von Berlin (70 TWh/a)
– Besondere Energieverbrauchsprofil von Berlin benötigt große Speicherkapazitäten an erneuerbaren Energien über die Jahreszeiten hinweg
– Fernwärmenetz und vorhandene Wasserstoff-Gasinfrastruktur
Georg Friedrichs, CEO unseres Mitglieds Gasag betonte dabei, dass
– Wasserstoff nicht der Gegner von erneuerbarem Strom ist, sondern die zweite Säule einer zukünftigen sicheren Energieversorgung
– Eine bereits mit Wasserstoff gefüllte Pipeline vor den Toren der Stadt liegt
– Die Gasag bereits investiert hat, um den Wasserstoff in die Stadt zu bringen
Senatorin Franziska Giffey hob hervor, dass
– Wasserstoff ein wesentlicher Bestandteil der zukünftigen Energieversorgung Berlins ist
– Wasserstoff für Berlin eine große energiepolitische Priorität hat
– H2Berlin ganz wichtig ist, um die gemeinsamen Wasserstoffziele zu realisieren
Anhörung im Wirtschaftsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses

